Erste Eindrücke der Homee Zentrale

homee, die Würfel-Lösung; der Brain-Cube kann mit weiteren Cubes für z-wave, zigbee, enocean erweitert werden und bietet so Unmengen an Möglichkeiten unterschiedlicher Funktechnologien, die über die Software dann auch untereinander kommunizieren können.

Moderator: Moderatoren

Benutzeravatar
patrick
Administrator
Administrator
Beiträge: 1016
Registriert: Di 27. Okt 2015, 12:06
Spezialgebiet: DHC, homee, FHEM

Re: Erste Eindrücke der Homee Zentrale

Beitragvon patrick » Mi 7. Jun 2017, 20:38

Ich fahre sowieso zweigleisig. Auf der devolo läuft alles, bis auf hue, hue ist derzeit das einzige, welches auf homee läuft. Genial wäre es schon, wenn alles in einem wäre und alles funktioniert :) *Wunschkonzert*
Bleib smart, alles Gute!
Patrick

Benutzeravatar
wsk
Smart-Experte
Smart-Experte
Beiträge: 153
Registriert: So 22. Jan 2017, 11:44
Spezialgebiet: -kA-

Re: Erste Eindrücke der Homee Zentrale

Beitragvon wsk » Mi 7. Jun 2017, 21:35

ja das Dashboard kommt ziemlich nah an die Wunschvorstellung eines jeden ran würde ich mal sagen. das und die sprachsteuerung und man ist genau da, was man sich vor 10 Jahren unter science fiction vorgestellt hat :D

na ja ich habe mich mittlerweile von der illusion verabschiedet ein perfektes system zu finden, insbesondere wenn man vom nachrüsten spricht. beim Neubau macht man ja gleich was vernünftiges mit bus-lösung wie loxone aber an dem ding macht man halt nix oder kaum noch was selbst auch was die programmierung angeht. von den kosten so zwischen 5.000-10.000 für ein einfamilienhaus ganz abgesehen.

ich befürchte mit zipato ist es im prinzip das gleiche. habe mir auch schon ne veraplus besorgt, beim fibaro HC mal reingeguckt... es ist einfach nichts perfekt. egal bei wem ich in die foren gucke: im prinzip die gleichen probleme nur halt auf andere themen bezogen.

homee hat beste voraussetzungen da sie nur mit der zentrale und der software beschäftigt sind. allerdings verzetteln die sich meiner Meinung nach in manchen bereichen. die sind einfahc zu klein für alexa, homekit, google home, die ganzen geräte, apps usw. homekit haben sie jetzt ja auch aufgegeben. mich juckt apple nicht die bohne, aber deren Jünger flippen jetzt aus und wollen homee den Rücken zu kehren.

Auch denke ich dass der Ansatz Hue über eine Bridge zu steuern der bessere Weg ist als mit halbgarem eigenen Würfel eigentlich nix außer simple ein-aus-szenen hinzubekommen ohne wochenlang homeegramme zu schreiben. wenn schon eigener würfel, dann bitte gleichwertig oder im besten fall sogar besser als die hue eigene bridge.

aber bei devolo kann ich auch obwohl ich damit gut klar komme einfach einige sachen nicht umsetzen. Rollladensteuerung, Helligkeitssensor selber setzen wie oft er die Helligkeit misst damit ich den Rollladen runterfahren kann, ich kann kein Fibaro-relais benutzen um das Garagentor zu bedienen weil ich dafür den expertenmodus bräuchte in dem ich werte umändere... momentan habe ich das gefühl das zwave eine sackgasse ist. oder zumindest auf einer fünfspurigen autobahn eine einspurige baustelle im berufsverkehr.

ich hätte gerne eine kombination aus beidem :D

Benutzeravatar
patrick
Administrator
Administrator
Beiträge: 1016
Registriert: Di 27. Okt 2015, 12:06
Spezialgebiet: DHC, homee, FHEM

Re: Erste Eindrücke der Homee Zentrale

Beitragvon patrick » Mi 7. Jun 2017, 23:19

@wsk: da gebe ich dir vollkommen recht.

homee bringt kaum neue Geräte-Unterstützungen raus - so mein Eindruck. Nur Geräte, die kein Mensch hat, oder nur sehr wenige. Das Zipato Mini Keypad wünschen sich sehr viele User in der Community, homee macht da einfach nichts - das ist für mich unverständlich. Wenn das nicht umsetzbar sein sollte, dann sollen sie es gleich sagen.

Das homee homekit aufgegeben hat, habe ich nicht mitbekommen - ok, habe schon ewig nicht mehr im homee-Forum mitgelesen - finde ich aber echt schräg in der heutigen Zeit.

Die Hersteller sind bestimmt davon ausgegangen, dass sich die Anwender das System kaufen (zB. Devolo), das installieren und gut ist. Dass jedoch so viele Freaks (mich eingeschlossen und nicht böse gemeint - sollte es jemand falsch auffassen) da deutlich mehr herausholen wollen, damit haben die wahrscheinlich nicht gerechnet, denn dafür gibt es eigentlich FHEM - das mir persönlich zwar auch sehr zusagt, aber ein Tick zu hoch ist. Man muss PERL kennen um dort was machen zu können.

So ist halt jedes System für sich gut, aber die wenigsten sind Erweiterbar, um vieles damit machen zu können.
Bleib smart, alles Gute!
Patrick

Benutzeravatar
wsk
Smart-Experte
Smart-Experte
Beiträge: 153
Registriert: So 22. Jan 2017, 11:44
Spezialgebiet: -kA-

Re: Erste Eindrücke der Homee Zentrale

Beitragvon wsk » Do 8. Jun 2017, 09:07

jetzt beim aktuellen update waren schon einige interessante Geräte dabei von qubino, cyrus und vor allem sind jetzt auch die günstigen Ikea zigbee Leuchten wohl kompatibel. Die Umsetzung ist ja von der Zeitschiene dann auch vorbildlich.

Bezüglich homekit war die Aussage so in etwa sie müssen zu viel Zeit investieren und wissen dann noch nicht mal, ob Apple es überhaupt zertifiziert.

ich glaube hier sind einfach einige Grundprobleme. wir sind alle abhängig davon, dass kleine Hersteller (und das sind im zwave bereich ja fast alle) bzw. Großkonzerne die das nur als zusätzliche Nische betreiben, das umsetzen, was WIR gerade wollen. Sagen wir ich bin apple user, dann schaue ich jetzt bei homee in die Röhre weil die einfach nicht die Kapazitäten haben, zig Systeme zu implementieren, und das auch noch kostenlos.

Vielleicht wird ja sowas wie Conrad Connect die Lösung sein. Eine Software, die alle Systeme verbindet. Hue-, devolo-, Osram-, Netatmo- usw - zugangsdaten ein und kann dort in einem eigenen Dashobard systemübergreifend regeln eingeben. Ob das klappt wird sich erst noch zeigen. Allerdings wird der Service zumindest bei Conrad nicht kostenlos sein.

Ich glaube die Diskussion wurde hier im Forum ja auch schon einige male geführt: Auf Dauer wird es keine ordentliche, umfassende Entwicklung geben wenn es sich nicht rechnet. Und das geht entweder über den Verkauf von Geräten (was die User nicht wollen, alle wollen hauptsächlich die Geräte von Drittanbietern an der Devolo zentrale nutzen bspw.) oder laufende Gebühren - was auch keiner bezahlen will.

Benutzeravatar
patrick
Administrator
Administrator
Beiträge: 1016
Registriert: Di 27. Okt 2015, 12:06
Spezialgebiet: DHC, homee, FHEM

Re: Erste Eindrücke der Homee Zentrale

Beitragvon patrick » Do 8. Jun 2017, 09:20

Ich hätte Softwareprogrammierer lernen sollen :) Bin immer wieder mal am basteln, um mir mein eigenes Smart Home zu kreieren. Derzeit arbeite ich an einer Art Übersicht, wo dann alle Systeme verlinkt werden. Ist eine schlichte HTML-Seite, die auf einem Raspberry Pi läuft und am Tablet angezeigt werden soll. Hier wäre es natürlich auch super, wenn devolo Schnittstellen aufmachen würde, um Status usw. abrufen zu können (wie offen/geschlossen, Temperatur usw.)

Derzeit habe ich DHC, homee, und FHEM im Einsatz - das zu kombinieren ist mir, aus meinem Wissensstand her, schlicht unmöglich.

Wir wollen einfach zu viel :)
Bleib smart, alles Gute!
Patrick

Benutzeravatar
wsk
Smart-Experte
Smart-Experte
Beiträge: 153
Registriert: So 22. Jan 2017, 11:44
Spezialgebiet: -kA-

Re: Erste Eindrücke der Homee Zentrale

Beitragvon wsk » Di 13. Jun 2017, 09:05

Ich glaube nicht dass wir zu viel wollen, sondern das es einfach nicht so schnell umsetzbar ist wie wir es gerne hätten von einer handvoll von Herstellern mit jeweils einer handvoll Entwicklern für eine handvoll Euro :D


Zurück zu „homee“



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast